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Wieder Girls-Day statt Zukunftstag!

erstellt von Astrid Priebs-Tröger zuletzt verändert: 26.03.2019 19:26
Der Brandenburger Zukunftstag, der im Jahr 2002 eingeführt wurde, muss wieder in die ursprüngliche Form des Girls- und Boys-Days zurück geführt werden.

Mädchen und junge Frauen machen öfter als Jungen Abitur und haben zumeist auch die besseren Studienabschlüsse. Doch dieser Bildungsvorsprung zahlt sich im späteren Berufsleben für die meisten immer noch nicht aus, da nach wie vor zu viele Frauen "typische" Frauenberufe im sozialen Bereich, im Büro oder im Einzelhandel ergreifen.

Über die Ursachen dieser geschlechterspezifischen Berufswahl wird nach wie vor gerätselt, doch Fakt ist, dass im persönlichen Umfeld nach wie vor zu wenige weibliche Vorbilder existieren, die in so genannten MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) erfolgreich tätig sind.

Aber Berufsorientierung findet nicht nur zuhause, sondern  in Brandenburg auch alljährlich am so genannten Zukunftstag statt, der am 28. März 2019 wieder in verschiedenen  Unternehmen, Behörden und Institutionen angeboten wird.

Weitere Infos gibt es hier: https://zukunftstagbrandenburg.de/

Doch der Brandenburger Zukunftstag, der in dieser Form im Jahr 2002 eingeführt wurde, so fordern es jetzt die Kontakt- und Koordinierungsstelle für Mädchenarbeit (KUKMA) und der Frauenpolitische Rat, muss in die ursprüngliche Form des Girls- und Boys-Day zurück geführt werden.

Denn junge Frauen für den MINT-Bereich und das Handwerk zu begeistern, war die Grundidee des Girls-Day. Dieser spezifische Ansatz droht hinter dem allgemeinen Begriff des "Zukunftstages" verloren zu gehen, so Michaela Burkhardt vom FPR in einer Pressemitteilung anlässlich des diesjährigen Zukunftstages.

In Zeiten, in denen althergebrachte Rollenbilder sich wieder verfestigen und fast jedes Spielzeug in blau oder pink angeboten wird, müssen sich alle dafür einsetzen, dass Mädchen und Jungen sich jenseits von überkommenen Rollenvorstellungen orientieren können.

Girls- und Boys-Day sind Maßnahmen, die eben diese Geschlechtsspezifik hinterfragen und den jungen Menschen aufzeigen wollen, dass ihnen jeweils das gesamte Spektrum des Arbeitsmarktes offensteht. Und nicht zuletzt werden sich, wenn auch immer mehr Männer beispielsweise im sozialen Bereich arbeiten, dort die Arbeits- und Entlohnungsbedingungen nachhaltig verbessern.

Die Pressemitteilung von KUKMA und FPR findet frau hier: https://kukma.de/media/pressemitteilung_zum_brandenburger_zukunftstag_2019.pdf

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