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Straßennamen: Hälfte, Hälfte – ganz einfach!

erstellt von Astrid Priebs-Tröger zuletzt verändert: 05.02.2019 13:15
Es ist an der Zeit, Regine Hildebrandt in Potsdam ein Denkmal zu setzen.
Straßennamen: Hälfte, Hälfte – ganz einfach!

Quelle: epd

"Bald ein Adolf-Miethe-Ufer?" – fragte ein Artikel in den Potsdamer Neuesten Nachrichten vom 29. Januar 2019. Darin wurde angekündigt, dass auf Antrag von SPD/CDU/ANW der Uferweg zwischen Langer Brücke und Freundschaftsinsel den Namen eines Pioniers der Fototechnik bekommen soll.

Zwei Tage später meldete sich daraufhin die Vorsitzende des Freundeskreises Potsdam-Versailles, Jutta Michelsen, in einem Leserbrief in selbiger Zeitung zu Wort. "Wieder ein Mann?" fragte sie und verweist darauf,  dass in Potsdam über 300 Straßen und Wege nach Männern und nur 41 nach Frauen benannt sind (Stand Dezember 2014).

Auch ELLA findet, nachdem Brandenburg vergangene Woche als erstes Bundesland ein Paritätsgesetz verabschiedet hat, dass die Sichtbarmachung der Leistungen von Frauen im öffentlichen Raum zu vervielfachen und zu verstetigen ist.

Das Paritätsgesetz ist ein wichtiger Schritt in der Gegenwart dazu, es ist jedoch genauso wichtig, sich an (historische) Leistungen von Frauen zu erinnern und diese z. B. durch die Benennung von Straßen und Plätzen im gesellschaftlichen Bewusstsein zu verankern.

Jutta Michelsen schlägt als weibliche Kandidatin Hannah von Bredow, die Enkelin des Reichskanzlers Otto von Bismarck, eine furchtlose Nazigegnerin vor. Sie würde gut in die Nähe des historischen Stadtschlosses passen.

Noch besser würde nach ELLAs Ansicht jedoch in die Nähe dieses heutigen demokratischen Parlaments eine andere Frau passen, die sich für die Demokratie-entwicklung nach dem Mauerfall starkgemacht hat. Und als "Mutter Courage des Ostens" in der Erinnerung vieler (ostdeutscher) Frauen weiterlebt: Regine Hildebrandt.

Und da die SPD diesen Antrag ja mit eingereicht hat und schon lange auch den Oberbürgermeister stellt, wäre es ein Leichtes, Regine Hildebrandt auch in Potsdam endlich ein Denkmal zu setzen. Und darauf zu achten, das ab jetzt nicht nur bei Wahllisten sondern auch bei Straßenbenennungen paritätisch vorgegangen wird.

Und, um Hildebrandt zu zitieren: Erzählt mir nicht, dass es nicht geht!

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