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Wir stellen vor: Potsdamer Frauenvereine (1)

erstellt von Astrid Priebs-Tröger zuletzt verändert: 09.04.2019 15:13
In Potsdam gibt es fast ein Dutzend Vereine und Initiativen, die sich für die Belange und Interessen von Frauen einsetzen.

ELLA wird sie in loser Folge hier vorstellen und beginnt heute mit dem Autonomen Frauenzentrum Potsdam, das es seit 1990 in der Landeshauptstadt gibt.

Eine Kurzfassung der Entstehungsgeschichte kann frau auf der Webseite des Frauenpolitischen Rates nachlesen: https://frauenpolitischer-rat.de/25-jahre-und-der-schirm-haelt/, die anlässlich des 25-jährigen Bestehens veröffentlicht wurde.

So ist das Autonome Frauenzentrum, das zuerst ein Haus in der Zeppelinstraße/Nähe Luisenplatz erstritt und jetzt in der Schiffbauergasse 4H zu finden ist, immer noch ein Ort, an dem sich Frauen treffen und sich auch frauenpolitisch positionieren können. Hier finden regelmäßig u. a. kulturelle, frauenpolitische, sportliche Veranstaltungen von, mit und für Frauen statt: https://frauenzentrum-potsdam.de/veranstaltungen/

Doch darüber hinaus gibt es – schon als in den 1990er Jahren die Stadt Potsdam die Frauenaktivistinnen bat, sich des Themas Gewalt gegen Frauen anzunehmen - unter dem Dach des Autonomen Frauenzentrums ein Frauenhaus https://frauenzentrum-potsdam.de/frauenhaus/ und eine Frauennotwohnung https://frauenzentrum-potsdam.de/frauennotwohnung/.

Ergänzt wird dieses Angebot durch eine sozialpsychologische Beratungsstelle für Frauen und Mädchen, in der diese kostenlos und anonym unterstützt werden: https://frauenzentrum-potsdam.de/frauenberatung/ Und seit 22 Jahren existiert auch unter dem Dach des Autonomen Frauenzentrums der Mädchentreff "Zimtzicken", den wir hier gesondert vorstellen werden.

Viele Frauen in der Stadt kennen das Frauenzentrum durch seine Aktivitäten zum 8. März (traditioneller Frauentagsbrunch) oder durch kulturelle Ereignisse wie das "Festival der Frauen" sowie das "Frauenfrühstück", das jeden ersten Mittwoch im Monat stattfindet. Im Frauenzentrum treffen sich regelmäßig Frauen über 50, muslimische Frauen oder interkulturelle Gruppen, die gemeinsam kochen oder gemeinsam mit ihren Kindern spielen und musizieren.

Und mit Projekten wie dem Potsdamer Frauenwahllokal https://frauenwahllokal.com/ oder dem geplanten "Stadtteilmütter in Potsdam" zeigen die Frauen um Geschäftsführerin Heiderose Gerber, das ihnen die Ideen nicht ausgehen und sie auch in Zukunft einen langen Atem haben werden.

In diesem Zusammenhang ist es auch gut zu wissen, dass es bis zum Jahr 2000 im ganzen Land Brandenburg insgesamt 16 Frauenzentren gab, die sich wie die heute noch bestehenden in Cottbus oder Schwedt der Begegnung, Bildung und Beratung von Frauen und Mädchen widmeten.

Doch unter Finanzministerin Wilma Simon wurden diese Aufgaben als kommunale deklariert und so grundsätzliche Kürzungen vorgenommen, die den meisten Frauen-Vereinen ein Überleben unmöglich machten. Nur in Potsdam konnte die Kommune dauerhaft in die Pflicht genommen werden.

Weitere Informationen unter https://frauenzentrum-potsdam.de/frauenzentrum/

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