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Projektreihe "Körperchaos" – Wahrnehmung von Kopf bis Fuß

erstellt von Astrid Priebs-Tröger zuletzt verändert: 18.02.2019 13:32
Vier junge Frauen setzten sich intensiv mit der eigenen Körperwahrnehmung und deren Beurteilung in der Gesellschaft auseinander.
Projektreihe "Körperchaos" – Wahrnehmung von Kopf bis Fuß

Foto: Elias Amler

Vier Studentinnen der Kulturarbeit von der Fachhochschule Potsdam organisieren die dreiteilige Veranstaltungsreihe "Körperchaos - Wahrnehmung von Kopf bis Fuß", die im Rahmen der 29. Brandenburgischen Frauenwoche am 1. und 2. März stattfindet.

Elena Kirsch, Insa Nagel, Myriam Hofmaier und Hannah Ludwig bereiteten sich im dritten Semester ihres Studiums, das sich unter anderem mit Kulturmanagement und Kulturvermittlung befasst, auf die Umsetzung eines eigenen Projektes vor, das sie neben dem regulären Studium organisieren müssen. In den Seminaren zur Projektentwicklung  entwickelten sie in den vergangenen Monaten ihr Projekt "Körperwahrnehmung", das aus drei Teilen besteht: Einem kunstgeschicht-lichen Vortrag von Prof. Dr. Susanne König zu weiblichen Schönheitsidealen, einem Selbstwahrnehmungsworkshop mit der Körpertherapeutin Nadine Neuner und einer abschließenden Lesung mit der feministischen Autorin Julia Korbik.

Die vier jungen Frauen setzten sich selbst intensiv mit der eigenen Körperwahrnehmung und deren Beurteilung in der Gesellschaft auseinander: Fühlen wir uns wohl in unserem Körper? Wenn nicht, woran liegt das? - waren dabei wichtige Fragen. Sie stellten fest, dass der Blick auf den eigenen Körper  mit "Filtern" überdeckt ist, die viel damit zu tun haben, welche gesellschaftlichen Idealvorstellungen von Frauenkörpern - wie schlank, glattrasiert, geschminkt – vorherrschen. Mit solchen "Idealen" vergleichen sich alle - willkürlich oder unwillkürlich.

Aus solchen Vergleichen resultiert oft Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper. Und es besteht gesellschaftlich der Druck, sich einem bestimmten Körperideal anzupassen. Viele Mädchen und Frauen setzen sich deshalb auf negative Weise mit ihrem Körper auseinander. Darüber hinaus ist der Frauenkörper Gegenstand öffentlicher Debatten und eines Kultes um Körper und Schönheit. Die Schlussfolgerung der Studentinnen: Es lässt sich eine Entfremdung von den eigenen (weiblichen) Körpern beobachten, der sie nachgehen wollen.

Ihr Ziel ist es, eine Sensibilisierung bezüglich der Bewertung des eigenen Körpers und der Körper der Mitmenschen zu erreichen und das eigene Verhalten zu reflektieren.

Die jungen Frauen freuen sich, für dieses spannende Projekt den Verein Frauenaspekte e.V. als Kooperationspartner und das Büro für Chancengleichheit und Vielfalt der Landeshauptstadt Potsdam als Förderer gewonnen zu haben.

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