Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Ella - das Potsdamer Frauenportal

Benutzerspezifische Werkzeuge

Sie sind hier: Startseite / Leib und Seele / 8. März: Tag der Frauensolidarität?!

Sektionen

8. März: Tag der Frauensolidarität?!

erstellt von Astrid Priebs-Tröger zuletzt verändert: 07.03.2019 14:24
Wie steht es um die Frauensolidarität im 21. Jahrhundert? Wie arbeiten Frauen heutzutage zusammen?

Morgen ist der Internationale Frauentag - auch Weltfrauentag oder Frauenkampftag genannt. Er entstand als Initiative sozialistischer Organisationen in der Zeit vor dem 1. Weltkrieg im Kampf um die Gleichberechtigung und Wahlrecht für Frauen und fand erstmals am 19. März 1911  statt. Seit 1921 wird er jährlich am 8. März gefeiert. Die Vereinten Nationen erkoren ihn später als Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden aus.

Zwei Worte interessieren mich in diesem Zusammenhang besonders: Kampf und Frieden. Beides ist wichtig. Doch immer öfter frage ich mich, die in diversen frauenpolitischen Zusammenhängen arbeitet, ob der Begriff/der Zustand des Friedens nicht immer noch viel zu kurz kommt. In der Welt natürlich – aber in diesem Zusammenhang vor allem auch zwischen Frauen? Die eigentlich für eine gemeinsame Sache kämpfen? Oder etwa doch nicht?

Zu oft erlebe ich Frauen, die, beispielsweise einmal an die Spitze eines Unternehmens, einer Partei oder eines Vereins gelangt, nicht mehr auf gleicher Augenhöhe mit anderen Frauen sprechen, sondern Kraft ihres erlangten Amtes, eigene Interessen durchsetzen. Meist meinen sie zum Wohle aller zu handeln. Frauen, die das nicht so sehen, werden weggebissen. Und wenn sie sich dies nicht gefallen lassen, finden erbitterte Machtkämpfe statt. Warum eigentlich? Wozu braucht Eine*r Macht?

Wäre es nicht endlich an der Zeit, wirklich – und vor allem unter Frauen – solidarisch zu handeln? Und die "Macht" so zu verteilen, dass sich jede mit ihren ganz speziellen Fähigkeiten lustvoll einbringen kann? Denn: "Es sind nicht unsere Unterschiede, die uns trennen. Es ist unsere Unfähigkeit, diese Unterschiede zu erkennen, zu akzeptieren und zu feiern."  Sagte Audre Lorde, eine US-amerikanische Schriftstellerin und schwarze femistische Aktivistin.

Und solidarisch zu sein bedeutet - laut Wikipedia - eine zumeist in einem ethisch-politischen Zusammenhang benannte Haltung der Verbundenheit mit – und Unterstützung von – Ideen, Aktivitäten und Zielen anderer. Solidarität drückt ferner den Zusammenhalt zwischen gleichgesinnten oder gleichgestellten Individuen und Gruppen und den Einsatz für gemeinsame Werte aus.

Was sind unsere (weiblichen) Werte im 21. Jahrhundert? Nur Macht und Kampf oder auch endlich Achtsamkeit und Frieden? Für uns selbst und untereinander.

Termine
Frauenschwimmen im Kiezbad Am Stern 06.10.2018 - 06.10.2019 — Kiezbad am Stern, Newtonstraße 12, Potsdam
Dienstag-Schreibfrauen 09.10.2018 - 10.10.2019 — Manuskriptur, Straße der Einheit 10 14548 Schwielowsee
Fachgespräch „Nicht nur ein Dach über dem Kopf … Auswege für Frauen in Wohnungslosigkeit" 13.06.2019 13:00 - 16:00 — Autonomes Frauenzentrums e.V., Schiffbauergasse 4H, Potsdam
Kommende Termine…
This is Schools Diazo Plone Theme