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Corona schürt häusliche Gewalt

erstellt von Barbara Tauber zuletzt verändert: 20.03.2020 16:02
Die Herausforderungen für Familien sind zur Zeit riesig: Kitas sind geschlossen, Kinder sollen zu Hause bleiben und die Eltern arbeiten häufig im Home Office. Da sind Konflikte vorprogrammiert.
Corona schürt häusliche Gewalt

Copyright: Dieter Schütz/PIXELIO

Immer mehr Politiker*innen, Ärzte und Wohlfahrtsorganisationen warnen: In der Corona-Krise wird mit mehr häuslicher Gewalt gerechnet. Denn der Stress, der jetzt auf Familien lastet, ist besonders hoch: keine Kita-Betreuung, kein Fußballverein und keine gleichaltrigen Kinder, mit denen die Kinder spielen dürfen. Die Spielplätze sind zu und die Kinder sollen nicht zu den Großeltern gegeben werden.

Die Enge in den eigenen vier Wänden fördert Konflikte und Aggressivität. Hinzu kommt häufig noch Angst vor dem, was die Zukunft bringt: So mancher fühlt sich von Arbeitslosigkeit bedroht.

Aus China gibt es Statistiken, wonach häusliche Gewalt sich während der Isolationsmaßnahmen verdreifacht hat. "Wegen der aktuellen Maßnahmen in Deutschland", sagte Katja Grieger vom Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe - Frauen gegen Gewalt e.V. gegenüber der Deutschen Welle, "verlässt der gewalttätige Partner weniger die Wohnung als sonst, was es für die Opfer fast unmöglich macht, Hilfe zu suchen und Beratungsstellen anzurufen". Frauen, die der Gewalt ihres Partners ausgesetzt sind, werden in den Wohnungen so gut wie "eingesperrt" Deshalb sollten Nachbar*innen jetzt besonders aufmerksam sein und nicht die Augen verschließen, wenn sie lautes Rufen oder Schreie hören.

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